Befreiungsantrag

Mitglieder der Sächsisch-Thüringischen Apothekerversorgung (STApV), die aufgrund einer abhängigen Beschäftigung der Versicherungspflicht in der Deutschen Rentenversicherung (DRV Bund) unterliegen, können sich ab Beginn ihrer Mitgliedschaft in der STApV oder bei jedem Tätigkeitswechsel zugunsten des Versorgungswerkes von der Versicherungspflicht in der DRV befreien lassen (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VI). Eine Befreiung zugunsten der STApV erfolgt ausschließlich für Tätigkeiten im Sinne des Berufsbildes für Apothekerinnen und Apotheker.

Damit die Befreiung ab Beginn der Tätigkeit wirken kann, muss der Antrag innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Aufnahme der versicherungspflichtigen pharmazeutischen Tätigkeit gestellt werden. Wird der Antrag nicht fristgemäß bei uns eingereicht, greift die Befreiung erst ab dem Tag des Posteingangs, also nicht rückwirkend zum Tätigkeitsbeginn. Bis zum Zeitpunkt der Befreiung sind Beiträge sowohl zur DRV als auch zur STApV zu zahlen.

Sobald der Befreiungsbescheid bei Ihnen eingeht, legen Sie diesen im Original dem Arbeitgeber vor. Befreite Mitglieder zahlen an uns den gleichen Betrag, der ohne Befreiung an die DRV zu zahlen gewesen wäre.

Bitte beachten Sie beim Ausfüllen des Formulars unter Punkt 4 (Angaben zur Pflichtmitgliedschaft in einer berufsständischen Kammer) die für Sie zuständige Apothekerkammer einzutragen. Gemäß § 9 Abs. 1 STApV-Satzung gehören der Sächsisch-Thüringischen Apothekerversorgung als Pflichtmitglieder alle Mitglieder der Sächsischen Landesapothekerkammer und der Landesapothekerkammer Thüringen an. Als Pflichtmitglieder gelten gemäß § 9 Abs. 2 STApV-Satzung auch Mitglieder, deren Mitgliedschaft in der Sächsischen Landesapothekerkammer bzw. der Landesapothekerkammer Thüringen vor dem 1. Januar 2006 durch den Wechsel in den Tätigkeitsbereich eines anderen Versorgungswerks endete und die auf Antrag ihre bestehende Pflichtmitgliedschaft im Versorgungswerk fortgeführt haben.