Aktuelles

 

 

Wahlaufruf

Im Herbst dieses Jahres geht die Amtsperiode der 24-köpfigen Vertreterversammlung zu Ende. Satzungsgemäß wählen die Mitglieder der Kammerversammlung in Sachsen am 20. April 2018 und die Mitglieder der Delegiertenversammlung in Thüringen am 21. Juni 2018 ihre Landesvertreter für die neue 4-jährige Amtszeit.

Übernehmen Sie mit Verantwortung für die Entwicklung unseres gemeinsamen, länderübergreifenden Apothekerversorgungswerks! Einzige Voraussetzung ist, Sie müssen Mitglied der STApV sein. Für Sachsen sind 16 Mitglieder (+5 Stellvertreter) und für Thüringen 8 Mitglieder (+3 Stellvertreter) zu wählen.

Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Ihrer Landesapothekerkammer in Verbindung.



Pflichtbeiträge 2018

 

Monatliche Beitragsbemessungsgrenze 5.800,00 Euro
Beitragssatz 18,60 %
Jährliche Einzahlungshöchstgrenze 32.364,00 Euro
davon Pflichtbeitrag
(entspricht jährlichem Höchstbeitrag
bei der gesetzlichen Rentenversicherung)
12.945,60 Euro
Freiwillige Mehrzahlungen 19.418,40 Euro
Monatliche Beiträge
Regelbeitrag 1.078,80 Euro
Halber Regelbeitrag 539,40 Euro
Viertel Regelbeitrag 269,70 Euro
Mindestbeitrag 134,85 Euro
Halber Mindestbeitrag 67,43 Euro



Auf Antrag wird Beitragsermäßigung für selbstständig tätige Apotheker gewährt, wenn für 2018 die Jahresgewinngrenze in Höhe von 69.600,00 Euro nicht erreicht wird. Der Beitrag beträgt dann 18,6 % des nachgewiesenen Jahresgewinns, mindestens jedoch den halben Regelbeitrag.

 

Hinweise zur Beitragszahlung

Die Beiträge zur Sächsisch-Thüringischen Apothekerversorgung werden am Ende des jeweiligen
Kalendermonats fällig. Die Teilnahme am Bankeinzugsverfahren (BEZ) ist satzungsgemäß verpflichtend; durch die Teilnahme am BEZ sichern Sie sich überdies eine pünktliche Zahlung Ihrer Beiträge (vgl. § 20 Abs. 1 Satz 2). Nehmen Sie vorübergehend nicht am Bankeinzugsverfahren teil, geben Sie bitte bei allen Einzahlungen im Verwendungszweck der Überweisung folgendes an:

-           Ihren Namen,
-           Ihre Mitgliedsnummer (nur die sechsstellige Zahl mit führenden Nullen, bspw. 000278)
-           den Zeitraum, für den die Zahlung bestimmt ist (Monat bei Pflichtbeiträgen) und
-           Art der Zahlung (Pflichtbeitrag oder freiwillige Mehrzahlung)

Unsere Bankverbindung: Deutsche Apotheker- und Ärztebank, BIC: DAAEDEDDXXX, IBAN: DE69 3006 0601 0003 3682 11.

Wenn Sie als Arbeitgeber die Beiträge für Ihre Mitarbeiter in Form einer Sammelüberweisung für mehrere Mitglieder abführen, ist im Verwendungszweck die Angabe Ihrer Betriebsnummer erforderlich.

Bei einem Arbeitgeberwechsel teilen Sie uns bitte auch die 8-stellige Betriebsnummer Ihres neuen Arbeitgebers mit. Für die gesetzlich vorgeschriebene Meldung Ihrer Beitragsdaten an das Versorgungswerk benötigt Ihr Arbeitgeber Ihre erweiterte Mitgliedsnummer (xxxxxx/043x) beim Versorgungswerk, die Sie ggf. bitte bei uns erfragen.

Zur Teilnahme am SEPA-Basis-Lastschriftverfahren ist die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats (entspricht der bisherigen Einzugsermächtigung) erforderlich. Die entsprechenden Formulare finden Sie unter www.stapv.de/sepa (für Mitglieder bzw. Arbeitgeber). Das Formular benötigen wir original unterschrieben zurück.

Einzugstermine (Pre-Notification)
Der Monatsbeitrag wird in 2017 jeweils zu folgenden Terminen von Ihrem Konto abgebucht:
31.1./28.2./29.3./30.4./31.5./29.6./31.7./31.8./28.9./31.10./30.11./28.12.


Bitte übermitteln Sie diese Hinweise ggf. an Ihre Abrechnungsstelle bzw. Ihr Steuerbüro.

 

Freiwillige Mehrzahlungen (FMZ)

 

Um Nachteile zu vermeiden, leisten Sie FMZ bitte stets bis Mitte Dezember, da sie sonst ggf. nicht bis spätestens 31. Dezember dem Konto des Versorgungswerks gutgeschrieben und damit nicht mehr für das laufende Kalenderjahr anrechenbar sind.

Für FMZ ist zum 1. Januar 2013 eine neue Satzungsregelung in Kraft getreten. Für Mitglieder der Geburtsjahrgänge bis einschließlich 1967 gilt die bisherige Regelung weiter. Darüber hinaus gelten für FMZ oberhalb der persönlichen Einzahlungshöchstgrenze (PEZHG) die Sätze 1, 2 und 4 des neu in Kraft getretenen § 19 Abs. 1 mit der Maßgabe, dass anstelle der Beitragsgrenze die PEZHG tritt; vgl. § 50 g „Übergangsregelung zu § 19“ der Satzung.

Geltende Regelung:

FMZ können für jedes Kalenderjahr der Mitgliedschaft geleistet werden, soweit sie zusammen mit dem Pflichtbeitrag das 2,5fache des Regelbeitrags nicht überschreiten. Ab dem Kalenderjahr, in dem das 55. Lebensjahr vollendet wird, werden FMZ, die zusammen mit dem Pflichtbeitrag die Beitragsgrenze überschreiten, mit den festgelegten Anteilssätzen zur Berechnung der Rentenpunkte herangezogen. Die Beitragsgrenze entspricht dem jeweiligen Regelbeitrag. Die Anteilssätze werden wie folgt festgelegt:

 

Zahlung im Kalenderjahr der Vollendung des

_____Anteilssatz

 

55. Lebensjahres

70 %

 

 

56. Lebensjahres

68 %

 

 

57. Lebensjahres

66 %

 

 

58. Lebensjahres

64 %

 

 

59. Lebensjahres

63 %

 

 

60. Lebensjahres

61 %

 

 

61. Lebensjahres

60 %

 

 

62. Lebensjahres

59 %

 

 

63. Lebensjahres

57 %

 

 

64. Lebensjahres

55 %

 

 

65. Lebensjahres

54 %

 

 

66. Lebensjahres

52 %

 

 

67. Lebensjahres

50 %.

 


Wir beraten Sie dazu auch gern telefonisch.

 

Dynamisierung der Versorgungsanwartschaften, Anpassung der Versorgungsleistungen

 

Die Vertreterversammlung der Sächsisch-Thüringischen Apothekerversorgung hat am 19. Oktober 2017 beschlossen, die laufenden Versorgungsleistungen zum 1. Januar 2018 um 0,50 % zu dynamisieren. Die bis zum 31. Dezember 2017 erworbenen Rentenpunkte, die den Versorgungsanwartschaften zugrunde liegen, werden um 2,70 % erhöht. Der Rentenbemessungsfaktor wird auf 0,915 gesenkt. Die effektive Anpassung der Versorgungsanwartschaften beträgt daher 0,5032 %.

 

Befreiungspraxis der Deutschen Rentenversicherung Bund (drv-bund)

 

Seit den BSG-Urteilen aus dem Jahre 2012 ist bei jeder neuen Beschäftigung oder bei jeder wesentlichen Tätigkeitsänderung erneut ein Antrag auf Befreiung zu stellen.

Bitte reichen Sie den Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung über uns ein, soweit ein neues Antragsverfahren durchgeführt werden muss. Fügen Sie dem Antrag, insbesondere bei Ausübung einer Tätigkeit, die nicht im klassischen Bereich liegt, eine ausführliche, präzise und individualisierte Stellen- und Funktionsbeschreibung bei. Ergänzende Informationen zur Abfassung einer Stellenbeschreibung erhalten Sie auf Anforderung von der Geschäftsstelle. Zudem besteht die Möglichkeit, auf Wunsch dem Befreiungsantrag eine Beurteilung Ihrer neu aufgenommenen Tätigkeit durch die jeweilige Landesapothekerkammer (SLAK bzw. LAKT) beizufügen. Die Kammern prüfen und bescheinigen, ob die Tätigkeit, für die Sie eine Befreiung beantragen, als pharmazeutische Tätigkeit im Sinne der Bundesapothekerordnung sowie der jeweiligen Berufsordnungen anzusehen ist. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit uns in Verbindung.


Im Falle einer Ablehnung des Befreiungsantrags durch die gesetzliche Rentenversicherung sollten Sie zeitnah Kontakt mit uns aufnehmen, damit wir Sie im weiteren Verfahren unterstützen können.

 

Geschäftsbericht 2016


Mitglieder können den Geschäftsbericht 2016 als pdf-Datei beim Versorgungswerk in Dresden anfordern. Der Versand erfolgt als pdf-Datei per Mail.

 

Allgemeine Hinweise

 

Beitragsübernahme bei Bezug von Krankengeld

Gesetzlich Krankenversicherte haben bei Bezug von Krankengeld/Kinderkrankengeld/Verletztengeld Anspruch auf Übernahme von Beiträgen zum Versorgungswerk. Bitte stellen Sie dafür jeweils zeitnah einen entsprechenden Antrag (formlos) bei Ihrer Krankenkasse.

Veränderungsmeldungen
Bitte teilen Sie uns Veränderungen Ihrer persönlichen Daten wie bspw. Anschrift, Arbeitgeberwechsel, Arbeitslosigkeit, Elternzeit u. ä. möglichst zeitnah schriftlich mit. Benutzen Sie dafür vorzugsweise die Änderungsmeldung.

Beitragsübernahme durch die Bundesagentur für Arbeit

Für Zeiten des Bezugs von Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Unterhaltsgeld und Übergangsgeld übernehmen die Arbeitsämter i. d. R. die Beitragszahlung zum Versorgungswerk. Stellen Sie den Antrag auf Beitragsübernahme zeitgleich mit dem Antrag auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit.

Beitragsübernahme durch die Pflegekasse
Das Elfte Buch Sozialgesetzbuch ermöglicht eine Beitragsübernahme für ehrenamtlich Pflegende zum Versorgungswerk. Bitte setzen Sie sich ggf. mit der Pflegekasse und mit uns in Verbindung.

Mitglieder in Ausübung einer nicht pharmazeutischen Tätigkeit
Falls Sie in eine nicht pharmazeutische Tätigkeit wechseln, könnten sich Änderungen in der Höhe der zur Sächsisch-Thüringischen Apothekerversorgung zu entrichtenden Pflichtbeiträge ergeben. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall möglichst frühzeitig mit uns in Verbindung.

 

Im Übrigen beraten wir Sie auch gern in unserer Geschäftsstelle.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Sächsisch-Thüringische Apothekerversorgung

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